Neugründung der Pfarrei St. Klara und Franziskus am Main

Neugründung der Pfarrei St. Klara und Franziskus am Main für 27.000 Katholiken


„Sankt Klara und Franziskus am Main“, so heißt ab 1. Januar 2026 die neue Großpfarrei, zu der sich acht katholische Gemeinden rund um Hanau zusammenschließen. Namentlich sind es die Kirchorte Heilig Kreuz in Frankfurt Bergen-Enkheim, Sankt Maria Hilfe der Christen in Niederdorffelden/Gronau, Sankt Theresia in Maintal-Bischofsheim, Sankt Edith-Stein in Maintal-Dörnigheim, Sankt Elisabeth in Hanau-Kesselstadt, St. Jakobus in Hanau-Großauheim, St. Laurentius in Großkrotzenburg sowie Hanau-Innenstadt, die näher zusammenrücken.

Letztere drei sind schon seit vier Jahren als Kirchorte der bisherigen Pfarrei Sankt Klara und Franziskus miteinander verbunden.

Vor dem Hintergrund sinkender Kirchenmitgliederzahlen, einem niedrigeren Aufkommen an Kirchensteuern sowie einem spürbaren Priestermangel tun sich die bisherigen Nachbargemeinden zu einer Einheit zusammen. Gemeinsam schlagen sie neue Wege ein, um die bisherigen kirchlichen Aufgaben im Bereich der Caritas, Seelsorge, Bildung und der Gemeindearbeit breitflächig abzudecken.

Diese große Verwaltungseinheit wird dann etwa 27.000 Katholiken umfassen, für die sich zunächst wenig ändert. Sie werden weiterhin wie gewohnt die Gottesdienste in ihren Kirchen besuchen, dort Taufen oder Eheschließungen feiern können. Nur werden sich einige Bezeichnungen ändern: Aus der lokalen Gemeinde wird beispielsweise ein Kirchort, aus dem lokalen Pfarrbüro eine Kontaktstelle, deren Öffnungszeiten sich gegebenenfalls ändern. Die bisherigen Pfarrgemeinderäte werden als „Kirchenteams“ bis zu den nächsten Wahlen weitermachen und die gewählten Verwaltungsräte werden bis zur Neuwahl zum Verwaltungsrat von St. Klara und Franziskus mit beratender Stimme hinzugezählt. Den Titel „Pfarrkirche“ erhält die Kirche St. Elisabeth in Hanau-Kesselstadt. Sie liegt geographisch in der Mitte der neuen Pfarrei.

Die zentrale Kirche St. Elisabeth in Hanau-Kesselstadt wird ab 1. Januar die gemeinsame „Pfarrkirche“ der neuen Pfarrei sein.
Die zentrale Kirche St. Elisabeth in Hanau-Kesselstadt wird ab 1. Januar die gemeinsame „Pfarrkirche“ der neuen Pfarrei sein.

Alle genannten Kirchorte werden weiterhin liturgische, katechetische, caritative und spirituelle Angebote bereitstellen. Denn das gemeinschaftliche Leben vor Ort soll unter dem Dach der Großpfarrei erhalten bleiben. Damit dies gelingt, werden zusätzlich zum Verwaltungsrat und Pfarreirat der Großpfarrei künftig gewählte Kirchenteams vor Ort eingerichtet. Diese übernehmen die Aufgaben der bisherigen Pfarrgemeinderäte. Die Kirchenteams sind dann also zuständig für das Gemeindeleben vor Ort: Feste, besondere Gottesdienste, Gruppen und Kreise. Die bisher zuständigen Pfarrer bleiben dort wohnen und ansprechbar. Damit die Priester sich in Zukunft besser gegenseitig vertreten können, rotieren sie seit dem 1. Advent für einige Wochen, damit sich Priester und Gemeinden untereinander kennenlernen.

Zudem können nun alle Mitglieder der neuen Pfarrei von den zahlreichen Aktivitäten in allen Kirchorten profitieren. Wo es sinnvoll ist, werden Angebote und Programme gemeinsam geplant und durchgeführt, wie bereits zum zweiten Mal im Bereich der Firmvorbereitung. Soweit dies möglich ist, bleiben Angebote und Aktivitäten vor Ort erhalten – zum Beispiel in den Seniorenarbeit. Die neue Homepage wird im Januar live gehen und informiert ab dann über sämtliche Angebote, seien es die Gottesdienstzeiten, Chorproben, kulturelle Ereignisse oder gemeinsame Feste. Die Pfarrnachrichten gibt es auch zukünftig gedruckt, ebenso wie das Gemeindemagazin „Gemainsam“.

Die Leitung der neuen Pfarrei, des Seelsorge-Teams, der Gremien und der Verwaltung übernimmt Pfarrer Manuel Stickel, der in Hanau wohnt. Die bisherigen Pfarrsekretärinnen werden sich in ihrer Arbeit abstimmen und vereinheitlichen ihre Prozesse. Zur besseren Erreichbarkeit und internen Zusammenarbeit werden sie fortan sowohl im bisherigen Zentralen Pfarrbüro in Hanau (Im Bangert 8) am Kirchort Mariae Namen sowie in dessen neuer Dependance am Kirchort Heilig Kreuz in Enkheim (Barbarossastraße 59) eingesetzt. Dort gibt es weitere Öffnungszeiten, sodass montags bis freitags immer jemand telefonisch oder per E-Mail erreichbar ist. Für seelsorgliche Notfälle werden die Anrufbeantworter abends und am Wochenende von den Priestern abgehört.

Der feierliche Eröffnungsgottesdienst von Sankt Klara und Franziskus am Main mit einem anschließenden großen Fest ist für den 16. August 2026 geplant. Bei Fragen oder Anliegen ist das zentrale Pfarrbüro oder die Dependance zukünftig telefonisch oder unter der E-Mail-Adresse pfarrei.klara-franziskus@bistum-fulda.de erreichbar.


 

Aktuelles aus der Steuerungsgruppe zur Gründung der neuen Pfarrei

August 2025

Gemeinsamer Rat der Pfarrei

In den letzten Sitzungen der Steuerungsgruppe zur Bildung der neuen Pfarrei St. Klara und Franziskus am Main stand das neue Pfarreigremiengesetz vom 14.12.2024 im Mittelpunkt. Wie schon in vorigen Pfarrbriefen beschrieben, wird es mit Zusammenschluss am 01.01.2026 folgende Gremien geben:

1. den Pfarreirat,

2. den Verwaltungsrat,

3. den Gemeinsamen Rat

und

4. die Kirchenteams.

Während der Pfarreirat und der Verwaltungsrat auf der übergeordneten Ebene für die gesamte Pfarrei zuständig sind, werden die Kirchenteams in den Kirchorten dezentral tätig sein und sowohl erste Ansprechpartner für die Mitglieder vor Ort sein als auch ein Bindeglied zur neuen Pfarrei. Die Wahl der Gremien wird künftig für das gesamte Bistum Fulda vereinheitlicht.

Die erste Wahl der neuen zentralen Gremien soll innerhalb des ersten halben Jahres nach Zusammenschluss der neuen Pfarrei erfolgen. Neben den direkt gewählten können auch weitere Mitglieder in die Gremien berufen werden. Davon ist insbesondere Gebrauch zu machen, wenn nach der Wahl noch nicht alle Kirchorte in den Gremien vertreten sind. Der gemeinsame Rat (oben in blau dargestellt) ist eine Zusammenkunft der verschiedenen Gremien zur Beratung über besondere strategische Themen.

Die Kirchenteams vor Ort können entweder durch die Mitglieder der Kirchorte direkt gewählt oder vom Pfarreirat berufen werden. Auszug aus dem Pfarreigremiengesetz zu den Aufgaben der Kirchenteams: Das Kirchenteam ist das Gremium zur Gestaltung des kirchlichen Lebens im Kirchort. Es trägt vor Ort Sorge für das kirchliche Leben und die Seelsorge. Die Dimensionen der Verkündigung, Liturgie und Diakonie finden in Übereinstimmung mit den pastoralen Konzepten des Pfarreirates besondere Berücksichtigung. Durch eigene Öffentlichkeitsarbeit macht es das kirchliche Leben vor Ort nach außen sichtbar. Das Kirchenteam koordiniert die Mitarbeit freiwillig Engagierter und fördert Begabungen. Das Kirchenteam pflegt Kontakt zu den anderen Kirchorten und den pastoralen Orten in der Pfarrei und arbeitet mit diesen zusammen. Es engagiert sich ferner für eine lebendige ökumenische Nachbarschaft in Zusammenarbeit mit christlichen Nachbargemeinden und für den interreligiösen Dialog.

Es ist absehbar, dass auch in Zukunft viele engagierte Ehrenamtliche in den Kirchorten benötigt werden, um das kirchliche Leben aufrecht zu erhalten. Sowohl als Mitglied in den zentralen Gremien, als auch in den Kirchenteams. Auch eine Mitarbeit in Arbeitsgruppen und zeitlich begrenzten Projekten ist möglich und notwendig.

An dieser Stelle deshalb die Bitte: Überlegen Sie sich, ob und an welcher Stelle eine Mitarbeit für Sie in Frage kommt. Jede Unterstützung mit Herz und Verstand ist willkommen, neue Ideen werden jederzeit entgegengenommen. Sprechen Sie die Aktiven in der Pfarrei an, wenn Sie Fragen in diesem Zusammenhang haben. Weiter Informationen zu den Gremien finden Sie auch unter www.bistum-fulda.de.

Juni 2025

Man kann ruhig schon sagen „Der Countdown läuft“, denn der Zusammenschluss der katholischen Pfarreien von Bergen-Enkheim bis Großkrotzenburg wird zum 01.01.2026 stattfinden und bekanntlich vergeht die Zeit wie im Flug. Die Steuerungsgruppe zur Gründung der neuen Pfarrei trifft sich deshalb weiterhin monatlich, weitere Arbeitsgruppen an zusätzlichen Terminen, um die notwendigen Vorbereitungen zu treffen. Hier nochmal zusammengefasst die bisherigen Entscheidungen (wie in vorigen Pfarrbriefen berichtet):

Datum des Zusammenschlusses: 01.01.2026

Name der künftigen Pfarrei: St. Klara und Franziskus am Main

Ort des zentralen Pfarrbüros: Hanau, Im Bangert 8

Dependance des zentralen Pfarrbüros: Bergen-Enkheim, Barbarossastraße 59

Zentrale Pfarrkirche: St. Elisabeth Kesselstadt, Kastanienallee 68


In der jüngsten Sitzung wurde nun entschieden, das Logo der bestehenden Pfarrei St. Klara und Franziskus Hanau Großkrotzenburg zu übernehmen, da es bei deren Zusammenschluss entworfen wurde und auch für die neue Pfarrei konzeptionell passt. Nur der Namenszusatz auf Publikationen und im Siegel wird geändert in St. Klara und Franziskus am Main.

Weiterhin wurden das Datum und der Rahmen des Gründungsgottesdienstes entschieden: Am 16.08.2026 wird der Gründungsgottesdienst auf den Mainwiesen unterhalb von Schloss Philippsruhe gefeiert. Dazu sind alle Mitglieder der Kirchorte der neuen Pfarrei eingeladen! Wir werden weiter über die Entwicklungen zum Zusammenschluss berichten.

Februar 2025

Ausblick in das zukünftige Gemeindeleben

Kirchengemeinde St. Klara und Franziskus am Main von Gronau bis Großkrotzenburg

In den 1960er und 1970er Jahren stiegen die Mitgliedszahlen der Kirche stark an. Viele Kirchen und Gemeindezentren wurden daher dem Bedarf entsprechend neu gebaut.

Mittlerweile hat sich die kirchliche Situation in Deutschland stark verändert.
Die Kirchenmitgliederzahlen sinken, das Kirchensteueraufkommen schmilzt, pastorale Mitarbeitende – Priester wie Laien – werden weniger. Die Folgen: Gemeinden müssen zusammengelegt, kirchliche Gebäude umgewidmet oder verkauft werden, weil entweder der Platzbedarf nicht mehr besteht und der Gebäudeunterhalt finanziell nicht mehr zu stemmen ist. Auch wird das Geld immer knapper, um die bisherigen kirchlichen Aufgaben im Bereich der Caritas, Seelsorge, Bildung und der Gemeindearbeit breitflächig abzudecken.

Vor diesem Hintergrund hat das Bistum Fulda eine Neuausrichtung der Pastoral unter dem Leitwort „Zusammenwachsen“ bis zum Jahr 2030 eingeleitet. Damit soll die Kirche im Bistum zukunftsfähig neu aufgestellt werden.

Nach der Neugründung der bisherigen Pfarrei St. Klara und Franziskus 2021 (und der damaligen Zusammenlegung der drei Hanauer Innenstadtpfarreien mit denen von Großauheim und Großkrotzenburg) steht nun eine weitere Fusionierung an, von der die Pfarreien in Bergen Enkheim, Niederdorfelden, Bischofsheim, Dörnigheim und Hanau-Kesselstadt betroffen sind. Mithilfe einer Steuerungsgruppe unter Einbeziehung der Verwaltungsräte und des Pfarreirats bzw. der Pfarrgemeinderäte der bisherigen Kirchengemeinden wird derzeit der Rahmen für die neue Pfarrei „St. Klara und Franziskus am Main“ gebildet, die von Gronau (gehört pfarrlich zu Niederdorfelden) bis Großkrotzenburg reichen wird. Diese große Verwaltungseinheit wird dann ca. 27.000 Katholiken verteilt auf zehn Kirchorte umfassen. An diesen Kirchorten soll es auch weiterhin liturgische, katechetische, caritative und spirituelle Angebote geben. Denn das ist die Herausforderung: Gemeindeleben vor Ort weiterpflegen, Synergieeffekte nutzen und unter dem Dach der Großpfarrei erhalten. Damit dies gelingt, wird es neben dem Verwaltungsrat und dem Pfarreirat der Großpfarrei gewählte Kirchorträte oder Kirchenteams vor Ort geben. Sie sollen die bisherigen Pfarrgemeinderäte ersetzen.

Den Kirchorten werden hauptberufliche pastorale Mitarbeitende zugeordnet. Neben den Hauptkontaktstellen des zentralen Pfarrbüros in Hanau und der Dependance in Enkheim soll es weiterhin vor Ort Sprechzeiten geben. Offizieller Start der Großpfarrei ist der 1. Januar 2026. Bis dahin wird es schon sinnvolle Schwerpunkte der Kooperation im bestehenden Pastoralverbund „St. Christophorus am Main“ (gleiche Fläche wie zukünftige Pfarrei) geben, wie z.B. derzeit schon die Firmvorbereitung. Als zukünftige „Pfarrkirche“ wird St. Elisabeth in Hanau Kesselstadt dienen. Es wird die Aufgabe der Gremien und Menschen am Kirchort sein, auch zukünftig ein lebendiges Gemeindeleben im Miteinander mit allen zu gestalten.


Möge uns Gottes Geist begleiten, den Prozess der Umstrukturierungen mit Herz und Verstand mitzugestalten. Das wünsche ich uns allen.


Das wünsche ich uns allen. 

Uwe Hahner, Pfr.

 

Oktober 2024

Nach einer kurzen Sommerpause geht es weiter mit der Arbeit in der Steuerungsgruppe.

Zu den Themen, die vor dem Zusammenschluss der Pfarreien noch abgestimmt werden müssen, werden aktuell Arbeitsgruppen gebildet. Insbesondere die Grundsätze zur künftigen Zusammenarbeit bei den Themen

  • Synodale Struktur und Pastorale Orte
  • Kommunikation und Öffentlichkeitarbeit
  • Vision und Pastoralplan
  • Zentrales Pfarrbüro, Dependance und Pfarrkirche
  • Finanzen, Immobilien und Personal
  • Liturgie und Gottesdienstordnung

sollen in Teams ausgearbeitet werden. Daran werden auch weitere Mitglieder aus den Pfarreien teilnehmen, die nicht Mitglied in der Steuerungsgruppe sind.


Auf Seiten des Bistums ist inzwischen die Abstimmung des Gesetzes zu Aufgaben und Arbeitsweise der neu gestalteten Gremien weiter vorangeschritten. Nach Anhörung und Beratung in weiteren Gremien ist die Einführung zum 01.01.2026 geplant.


Wir werden weiter über die Entwicklungen berichten.

Kontakt

Katholisches Pfarramt Heilig Kreuz 

Barbarossastraße 59 

60388 Frankfurt am Main 


06109 / 73 11 16

Fax: 06109 / 73 11 17


pfarrei.klara-franziskus@bistum-fulda.de

Pfarrbüro - Öffnungszeiten

Mo., Do., Fr. 9.00 Uhr – 12.00 Uhr

Mittwoch 13.30 Uhr – 16.00 Uhr

Dienstag geschlossen

SPENDENKONTO

Kath. Kirchengemeinde Heilig Kreuz

Pax-Bank für Kirche und Caritas eG

IBAN DE67 3706 0193 1052 0290 03

BIC GENO DED1 PAX

BLZ 370 601 93

Gottesdienstzeiten in Bergen-Enkheim und Niederdorfelden

Samstag, 18.00 Uhr, St. Nikolaus (Bergen)

Sonntag, 10.00 Uhr, Hl. Kreuz (Enkheim)

Sonntag, 11.30 Uhr, St. Maria (Niederdorfelden)

Dienstag, 9.00 Uhr, St. Nikolaus (Bergen)

Mittwoch, 15.00 Uhr, Hl. Kreuz (Enkheim)

Donnerstag, 9.00 Uhr, St. Maria  (Niederdorfelden)

Freitag, 9.00 Uhr,  Hl. Kreuz (Enkheim)

Enkheim: Barbarossastraße 63

Bergen: Nordring 71

Niederdorfelden: Gronauer Straße 5

 

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